Nehmen Sie teil?
Veranstaltungsdetails
Willkommen beim XJAZZ! Festival 2026 in Berlin
Das XJAZZ! Festival ist Berlins größtes Jazzfestival und kehrt 2026 nicht im Mai, sondern vom 9. bis 11. Oktober nach Kreuzberg zurück. Nach der Absage der Frühjahrsausgabe wegen fehlender Förderfreigabe und einem kompakteren Weekender Ende Mai bringen die Macher um Gründer Sebastian Studnitzky das Hauptfestival in den Herbst: drei Tage, drei Bühnen, mehr als 40 Live-Acts und DJs. Offizielle Angaben stehen auf xjazz.com; Instagram und Berlin.de bestätigen dieselben Daten.
Seit 2014 verbindet XJAZZ! Jazz mit Elektronik, Hip-Hop, Neo-Soul und Neoklassik – bewusst jenseits des Club-Standards. Rund drei Viertel des Line-ups stammten in früheren Jahren aus der Berliner Szene; 2022 erhielt das Festival den Deutschen Jazzpreis als Festival des Jahres. Der Regular Festival Pass wird bei Ticketpartnern ab etwa 89 Euro geführt. Einlass und Schluss der einzelnen Clubs waren Mitte September 2026 noch nicht tagesgenau veröffentlicht; in Kreuzberg starten vergleichbare Nächte typischerweise gegen 18:00 Uhr und laufen tief in die Nacht.
Highlights: Was Sie auf dem XJAZZ! Festival in Berlin erwartet
- Drei Tage Club-Hopping statt Open-Air: Jazz, Fusion, Elektronik und Spiritual Jazz in Kreuzberger Locations – 2026 ausdrücklich mit neuen Spielstätten in Berlin.
- Erstes Line-up-Drop mit Emma-Jean Thackray, Nduduzo Makhathini, Another Taste, Dumama, Momoko Gill, Tonina, Ludwig Wandinger, Luminiah, Richard Koch und Marleen Dahms; ein zweiter Drop war angekündigt.
- Festivalpass für alle drei Tage (Regular Pass, beworben als Best Value) statt starrer Saalbestuhlung – zwischen den Sets Clubs wechseln.
- Berliner Szene im Zentrum: Trompete und Kuratierung von Sebastian Studnitzky, lokale Bands neben internationalen Headlinern.
- Elektronische und experimentelle Schiene mit Ambient, Avantgarde-Jazz und Club-DJs, nicht nur akustischem Quartett-Jazz.
- Nachbarschaft zu anderen Oktober-Events: Festival of Lights parallel am selben Wochenende, Jazzfest Berlin der Berliner Festspiele vom 29. Oktober bis 1. November 2026.
- Bewusst urbanes Kreuzberg-Feeling zwischen Moritzplatz und Schlesischem Tor – U-Bahn, Späti, Clubeingang, kein Festivalzelt auf der Wiese.
Unterkunft finden in Berlin
Vergleichen Sie die besten Hotelpreise für diese Veranstaltung und sichern Sie sich Ihre Unterkunft rechtzeitig.
Kostenlose Stornierung bei den meisten Hotels
Programm & Ablauf: Wann und Was findet in Berlin statt?
XJAZZ! 2026 läuft Freitag, 9. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober. Die Organisatoren beschreiben die Ausgabe als größte, die sie je außerhalb der Mai-Tradition gebaut haben: neue Venues, neue Kollaborationen, 40-plus Acts. Das detaillierte Stundenplan-PDF mit Bühnenzeiten lag Mitte September 2026 noch nicht vollständig öffentlich vor – üblich ist ein Wechsel zwischen frühen Konzertslots und späten Clubnächten. Karten und aktuelle Artist-Pages liegen auf xjazz.com; Einzelkonzerte können zusätzlich über Partnerplattformen laufen.
Musikalisch bleibt das Festival ein Crossover-Labor: Disco-Funk (Another Taste), P-Funk und Fusion (Emma-Jean Thackray), ritueller Spiritual Jazz (Nduduzo Makhathini, Dumama), Neo-Soul und Left-Field-Pop (Momoko Gill, Luminiah, Tonina), experimentelle Elektronik (Ludwig Wandinger) und Berliner Jazz (Richard Koch, Marleen Dahms). Historisch gehörten Workshops, Cassette-Head-Sessions und ein Jugend- und Familienprogramm zur Mai-Ausgabe; ob diese Formate 1:1 in den Oktober wandern, war bei Redaktionsschluss nicht bestätigt. Wer den vollen Radius will, plant den Festivalpass und läuft zwischen den Bühnen – Day-Pass-Logik aus früheren Jahren kann ergänzt werden, sobald der Ticketshop weitere Kategorien öffnet.
Drei Bühnen und neue Clubs: So funktioniert XJAZZ! in Kreuzberg
Anders als ein Parkfestival verteilt XJAZZ! das Programm auf Clubs. Klassisch lag das Netz zwischen Moritzplatz und Schlesischem Tor; der Weekender 2026 nutzte unter anderem den Festsaal Kreuzberg (Am Flutgraben 2). Für den Oktober kündigen die Veranstalter „new venues across Berlin“ an, halten Kreuzberg aber als Heimat. Drei Stages bedeuten parallele Sets – der Festivalpass ist dafür da, nicht an einem Saal kleben zu bleiben. Genaue Hallennamen und Laufwege bitte kurz vor dem Wochenende auf xjazz.com und in der Festival-Kommunikation prüfen, statt historische Location-Listen als gesetzt zu behandeln.
Headliner 2026: Emma-Jean Thackray und Nduduzo Makhathini in Berlin
Emma-Jean Thackray steht für die XJAZZ!-Idee in Reinform: Jazz, Fusion, Elektronik, P-Funk. Nduduzo Makhathini bringt südafrikanischen Spiritual Jazz und ritualnahe Klavierarbeit mit – sein Slot ist für den 11. Oktober kommuniziert. Another Taste (Space Grapes) ist für den 10. Oktober angekündigt und liefert Groove statt Perfektionismus. Dumama (Gugu Duma) verbindet Spiritual Jazz, Improvisation und Poetry. Zusammen mit Momoko Gill und Tonina ist das erste Drop internationaler als ein reines Berlin-Showcase, bleibt aber stilistisch im XJAZZ!-Kosmos aus Club und Konzert.
Berliner Szene, Neo-Soul und Elektronik auf dem XJAZZ! Festival
Richard Koch (Trompete) und Marleen Dahms vertreten die Stadt, Ludwig Wandinger die experimentelle Elektronik- und Ambient-Kante. Luminiah, Momoko Gill und Tonina ziehen Neo-Soul, Indie und Folk-Klassik in den Club. In früheren Jahren lag der Berliner Anteil bei etwa 75 Prozent; 2026 ist das erste Drop gemischter, ein zweiter Drop soll lokale Dichte nachziehen. Genau das unterscheidet XJAZZ! vom repräsentativen Jazzfest Berlin der Festspiele: hier zählt Szene, Crossover und Tanzbarkeit, nicht Kanonpflege.
Spiritual Jazz, Disco-Funk und späte Clubnächte
Die Oktober-Ausgabe verdichtet, was XJAZZ! seit 2014 testet: Jazz darf clubfähig sein. Spiritual- und Ritual-Sets (Makhathini, Dumama) stehen neben Disco-Funk und DJ-Linien. Wer nur ein akustisches Trio erwartet, ist falsch gebucht; wer nach Mitternacht noch Elektronik will, liegt richtig. Offizielle Endzeiten der Clubs waren nicht veröffentlicht – in Kreuzberg heißt das praktisch: feste Schuhe, spätes Ende, U-Bahn-Nachtverkehr oder Taxi nach Schlesischem Tor einplanen.
Jazzfest Berlin 2026: Das andere große Jazzwochenende in Berlin
Zwei Wochen nach XJAZZ! folgt das Jazzfest Berlin der Berliner Festspiele: 29. Oktober bis 1. November 2026, 63. Ausgabe, Haus der Berliner Festspiele plus A-Trane, Quasimodo und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Headliner der Ankündigung sind unter anderen Anthony Braxton, Alexander von Schlippenbach und Camila Nebbia, dazu 24 Acts und eine Community Week ab 26. Oktober in Moabit. Wer Berlin für Jazz blockt, kann XJAZZ! (clubig, Kreuzberg, Crossover) und Jazzfest (konzertant, Festspiele, Avantgarde-Kanon) hintereinander legen, statt eines gegen das andere zu tauschen.
Festival of Lights parallel zum XJAZZ! Wochenende in Berlin
Am 9. bis 11. Oktober 2026 läuft in der Innenstadt gleichzeitig das Festival of Lights. Wer XJAZZ! mit Stadtbummel kombiniert, sieht beleuchtete Achsen um Brandenburger Tor und Dom, bevor es zurück nach Kreuzberg in die Clubs geht. Das ist kein Teil des Jazzprogramms, aber die realistische Kulisse dieses Wochenendes: Touristenströme im Zentrum, Szene im Kiez. Hotels um Mitte werden teurer – Kreuzberg, Neukölln und Treptow sind die logischeren Schlafplätze.
XJAZZ! Weekender und die Mai-Tradition
Die Mai-Vollausgabe 2026 fiel aus; stattdessen gab es den XJAZZ! Weekender vom 28. bis 31. Mai (Konzerte unter anderem im Festsaal Kreuzberg, u. a. Moses Yoofee Trio, Gilles Peterson/LOVEDANCIN’, Kit Downes). Der Oktober ist die verschobene Hauptausgabe, nicht ein Add-on. Eine neue Mai-Edition 2027 war im September 2026 nicht offiziell datiert – wer Frühjahrsroutinen plant, sollte xjazz.com und xjazz.net im Winter beobachten, statt Mai 2027 als gesetzt zu buchen.
Tickets & Preise für das XJAZZ! Festival 2026
Der Eintritt ist nicht frei. Auf xjazz.com wird der Regular Festival Pass für den 9.–11. Oktober 2026 als Best-Value-Ticket angeboten; Ticketpartner listen den Pass ab etwa 89 Euro. Ob es zusätzlich Tageskarten, ermäßigte Slots oder teurere VIP-Stufen gibt, war öffentlich nicht vollständig ausdifferenziert – Day Passes waren in früheren Jahren das Mittel zum Club-Hopping an einem Abend. Der Mai-Weekender 2026 lag auf DICE bei rund 95 Euro für drei Tage (18+). Für Oktober bitte nur den aktuellen Shop auf xjazz.com bzw. den verlinkten Ticketpartner nutzen, nicht veraltete Mai-Links. Einzelne Artist-Shows können separat verkauft werden, sobald Bühnen und Uhrzeiten stehen. Karten früh sichern: das Line-up wächst noch, die Clubs sind klein.
Besuchertipps: Anreise und Unterkunft in Berlin
- Anreise: Kreuzberg erreicht man mit U1/U3 (Schlesisches Tor, Kottbusser Tor, Görlitzer Bahnhof) und U8 (Kottbusser Tor, Moritzplatz). Vom Hauptbahnhof dauert es mit S- und U-Bahn rund 20–25 Minuten. Wer aus Brandenburg kommt, nutzt den RE plus U-Bahn. Auto lohnt selten: wenig Parkraum, Clubwechsel zu Fuß oder per U-Bahn. Das Deutschland-Ticket deckt den gesamten Stadtverkehr.
- Wetter und Kleidung: Mitte Oktober in Berlin heißt oft 8–14 Grad, Nässe und Wind. Clubwechsel zwischen Locations – also Schichtlook, feste Schuhe, eine leichte Jacke, die im Cloakroom landet. Kreuzberger Clubs sind eng; große Rucksäcke stören am Einlass.
- Unterkunft: In Kreuzberg, nördlichem Neukölln (Weserstraße, Reuterkiez) und am Görlitzer Park schlafen Sie fußläufig. Mitte und City West sind am Festival-of-Lights-Wochenende teurer und weiter weg. Früh buchen; das Wochenende 9.–11. Oktober 2026 ist in Berlin doppelt belegt.
- Abendplanung: Festivalpass kaufen, erstes Set nicht verpassen, zwischen den Stages Puffer einbauen. Späti, Döner und Clubbars ersetzen Festivalgastronomie. Trinkgeld und Bargeld zusätzlich zur Karte sind in älteren Locations noch üblich.
- Kombi-Tipp: XJAZZ! am ersten Oktoberwochenende, zwei Wochen Pause oder Stadtprogramm, dann Jazzfest Berlin ab 29. Oktober. Wer nur ein Jazzwochenende schafft, wählt XJAZZ! für Club und Szene oder Jazzfest für Konzertsaal und Premieren – beides ist 2026 real und offiziell terminiert.
Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite wurden zum Zeitpunkt der Erstellung recherchiert und können sich seitdem geändert haben (z. B. Termin, Ort oder Programm). Offizielle Website des Veranstalters besuchen →
Das verwendete Foto ist ein Symbolfoto und zeigt nicht zwingend die tatsächliche Veranstaltung.